ImmunSymbiose®

Warum sind manche Menschen infektanfälliger als andere?

Was genau hat das Immunsystem damit zu tun und was bestimmte Keime wie Bakterien, Viren, Pilze? Welche Aufgabe übernimmt dabei das Immunsystem im Zusammenspiel zwischen Mensch und Keim?

Haben Keime auch generell – ähnlich wie im Mikrobiom des Darms – eine weitreichendere Bedeutung für die Gesundheit, nicht nur für die Krankheit?

ImmunSymbiose im Überblick:

Was bedeutet ImmunSymbiose®?

Unser Immunsystem besteht aus zwei Teilen:

  1. einem menschlichen Anteil (Zellen, Organe, Abwehrmechanismen)
  2. einem mikrobiellen Anteil (Bakterien, Viren, Pilze, die natürlicherweise in und auf uns leben)

Beide arbeiten ständig zusammen, um unseren Körper zu schützen und gesund zu halten.

Warum sind Mikroben so wichtig?

Jeden Tag nimmt unser Körper Millionen von Reizen auf – durch Atmen, Essen, Berührung, Gedanken, Geräusche und Bilder.
Damit unser Immunsystem all diese Eindrücke richtig einordnen kann, braucht es die Unterstützung von Mikroben.

Diese Mikroben:

  • geben Signale, die Entzündungen an- oder ausschalten
  • beeinflussen, wie unsere Proteine arbeiten
  • wirken sogar auf unsere Gene

Sie tun das in Zusammenarbeit mit uns, nicht gegen uns. Das Immunsystem setzt sich damit auseinander und entscheidet ständig, was neu und relevant ist und was bereits bekannt ist. Bei diesem Ansatz geht es also um Integration und nicht um den Kampf gegen etwas, da jeder Keim seine Aufgabe im System zu haben scheint.

Wozu dient diese Zusammenarbeit?

Nicht nur, um gesund zu bleiben.
Sondern auch, um sich weiterzuentwickeln sowie sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen – sowohl der Mensch als auch die Mikroben. Das ist Teil der natürlichen Evolution.

Was passiert, wenn Mikroben fehlen?

Wenn zu wenige Mikroben vorhanden sind, fehlen wichtige regulierende Impulse. Das Immunsystem verliert dann seine Balance.

Das kann zwei Richtungen annehmen:

  • zu wenig Entzündung → z. B. bei Immunschwäche, Krebs
  • zu viel Entzündung → z. B. bei chronischen Entzündungen, Autoimmun-Erkrankungen

Beides entsteht, weil das Immunsystem ohne seine mikrobiellen Partner nicht mehr richtig steuern kann.

Nicht die Keime, sondern – im Gegenteil – das Fehlen bestimmter Viren und Bakterien bzw. ihre fehlerhafte Integration in den Organismus scheinen heutzutage die Folge des starken Anstiegs chronischer Erkrankungen zu sein. Mehr als 60% aller Erwachsenen haben mindestens eine diagnostizierte chronische Erkrankung.

Wie kann man chronische Krankheiten dann sinnvoll behandeln?

Die Medizin geht – seit den Ideen von Pasteur im 19. Jahrhundert – davon aus, dass Keime vor allem Krankheitserreger sind und man sie deshalb bekämpfen muss. Allerdings sind viele Keime notwendig, damit unser Immunsystem stabil bleibt (s. Mikrobiom im Darm). Nicht alle Mikroben sind Feinde – viele sind Mitgestalter unserer Gesundheit.

Eine nachhaltige Behandlung muss beide Seiten des Immunsystems stärken:

  1. den menschlichen Anteil und
  2. den mikrobiellen Anteil

Das nennt man Immunmodulation:

die gezielte Unterstützung des Immunsystems, damit die natürliche ImmunSymbiose wiederhergestellt wird.
 
Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Zeitschrift Natur&Heilen:
https://www.naturundheilen.de/wissensschatz/artikel/immunsymbiose/

Meine Therapieverfahren und deren Wirkungen sind schulmedizinisch/wissenschaftlich weder bewiesen noch anerkannt. Sie beruhen ausschließlich auf dem Erfahrungswissen der Naturheilkunde. Der Verlauf und Erfolg der Behandlung hängt stets von individuellen Faktoren des Patienten ab. Bei keiner der aufgeführten Therapien verspreche oder garantiere ich eine Heilung oder Linderung einer Erkrankung.

Terminvereinbarung jetzt!

Bitte hinterlassen Sie in ihrer Nachricht ihren Terminwunsch, Namen, Telefonnummer und Anliegen.